Standuhr




Die Standuhr ist eigentlich schon seit sie erfunden wurde, für viele Menschen ein Begriff für Gemütlichkeit und stilvolles Leben. So sind sie meist in den Wohnzimmern der Leute zu finden, oder in Herrenzimmer, bzw. antik eingerichteten Esszimmern.

Eine Standuhr zu besitzen, ist immer etwas besonderes, da in den meisten Fällen diese Uhren von Generation zu Generation vererbt werden und sie so auch eine lange Geschichte erzählen könnten.

Grundsätzlich ging es bei der Standuhr darum, das man die Möglichkeit suchte, die Zeit in Form einer Uhr in die Einrichtung der Wohnung zu integrieren. Damals reiche Leute ließen sich dann eine Standuhr in dem Holz, welches zu ihren Möbeln passte anfertigen. Der Uhrmacher gab der Uhr dann den persönlichen Schliff, in dem er ihr eine spezielle Melodie des Schlages mit gab.
So kam es das die Uhren den Ton der Westmünster Kirche in London, oder irgendeiner anderen berühmten Bauwerks, als stündliches Signal mitbekamen.

Hat man diese Uhren dann in den Raum, welcher dafür vorgesehen ist aufgestellt, dann ist es von Vorteil, sie nicht mehr zu bewegen, da diese Uhren oft genau in der Waagerechte sein müssen. Ist dies nicht der Fall, funktionieren sie dann nicht richtig. Hieraus ist ersichtlich, dass sie etwas empfindlich sind und am besten sehr gewissenhaft aufgebaut werden sollten.

Standuhren gibt es bis heute noch in den alten Techniken, das heißt man hat einen Schlüssel, mit welchen man das Uhrwerk nach einer gewissen Zeit aufziehen muss. Sicherlich gibt es schon welche, die mit Batterie betrieben werden, aber wer sich schon eine Standuhr leistet, der möchte meist auch den antiken Flair dazu haben und das ist nun mal ein Uhrwerk zum aufziehen.

Was natürlich auch noch jeden bewusst sein sollte, wenn er eine Standuhr haben will. Diese Uhren haben meist einen  sehr stolzen Preis. Dies ist eigentlich klar, wenn man so bedenkt was es für ein Aufwand  ist, eine solche Standuhr zu erschaffen. Vor allem bei der Wahl des Holzes, kommt es drauf an, dass man das richtige dafür verwendet und die Hölzer, welche man nehmen kann, kosten nun mal ihren Preis, den dann der Käufer natürlich auch bezahlen muss.